Willkommen, willkommen…

Liebe LeserInnen,
wir freuen uns riesig, dass ihr euch auf unsere Seite verirrt habt! Hier entsteht gerade der Praktikanten-Blog von BASIS Programs Indien. Derzeit sind Lisa und Larissa verantwortlich für das zu lesende Gedankengut, aber vielleicht habt ihr als nächstes das Zepter in der Hand? Genauere Infos zum BASIS-Praktikum gibt’s auf www.basis-programs.com/
Bis bald und Danke fürs Vorbeischauen!
Lisa & Larissa

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Praktikum im nachhaltigen Tourismus

Hallo liebe Leser,

ich bin Maria und studiere Leisure and Tourism Management an der Hochschule Stralsund. In den letzten Zügen meines Studiums angekommen, steht nun noch mein Praktikum an. Hierfür habe ich mich für das BASIS Projekt in Kerala entschieden, da mich das Thema ‚Nachhaltiges Reisen‘ bereits während meiner theoretischen Ausbildung sehr interessiert hat und ich nun auch praktische Erfahrungen in diesem Bereich sammeln möchte. Dabei geht es mir besonders darum, einen ganzheitlichen Einblick in ein solches Konzept zu erhalten.

Ich bin jetzt seit 2 Monaten hier und in vielerlei Aufgaben involviert. So peppe ich die BASIS Broschüre auf, kümmere mich um regelmäßige Updates auf Facebook für euch und arbeite im Marketing und in der Buchhaltung mit.

Für mich ist es immer wieder spannend, verschiedene Aspekte der indischen Kultur (und ihre Kuriositäten ;-)) kennenzulernen. Zudem war ich bereits vor meiner Reise ein großer Fan der indischen Küche, die ich hier nun authentisch und frisch zubereitet in vollen Zügen genießen kann. Es gibt jeden Tag andere Gerichte, die einfach an Schmackhaftigkeit nicht zu übertreffen sind. Yummy!

In den kommenden drei Monaten freue ich mich auf eine schöne Zeit mit unseren Gästen und weitere bereichernde Erfahrungen.

Praktikum im Bereich Ökologie und Umweltschutz

Ich bin Kathi, 21 Jahre alt, studiere Geographie und habe ca. 2 Monate im BASIS Village gelebt und mitgewirkt. Nach Indien zog es mich, weil ich schon immer gerne unterwegs bin, um die Welt kennenzulernen. Ich kam her, um mir ein Bild von diesem mir so fremden Land zu machen und eigene Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Und davon gab es in zwei Monaten eine ganze Menge! Allein durch die Zusammenarbeit mit den vielen lieben Mitarbeitern im BASIS, aber auch durch Ausflüge mit Mathew, eigene kleine Touren und Begegnungen mit verschiedensten Menschen durfte ich Indien, insbesondere Kerala, von einer sehr freundlichen, aber definitiv auch chaotischen Seite kennenlernen. Wie Mathew sagt: Verpasse keine interessante Begegnung, nur um pünktlich zu einem Termin zu erscheinen!
Im BASIS Village gab es für mich immer etwas zu tun und trotzdem blieb  Zeit für eigene Projekte. Als Geographin ist mir natürlich (dem Klischee folgend) als erstes eine Übersichtskarte für das Gelände in den Sinn gekommen. Am Ende waren es drei: BASIS Village, Mountain und Beach! Außerdem habe ich an Pflanzenbeschriftungen für das Gelände gearbeitet und nebenbei viele kleinere Aufgaben erledigt. Die liebsten Momente waren mir die Mahlzeiten, bei den jedes Mal etwas neues Unbekanntes, aber sehr leckeres auf den Tisch kam, die Zeiten in denen man im Trockenen sitzt und dem Monsun draußen zuschaut (zumindest, wenn es nicht schon seit Tagen regnete), Missverständnisse mit den Mitarbeitern, die alle zum Lachen bringen, und die kleinen und großen Erkundungs- und Einkaufstouren mit Mathew, auf denen er immer wieder viel von seinem Wissen teilte und mir die Lebensweise der Keralesen näher brachte. Danke für zwei bunte Monate!

Hierarchische Erziehung

„Es war einmal ein Frosch, der in einem tiefen Brunnen lebte. Der Frosch war jeden Tag glücklich und mit seinem Leben überaus zufrieden. Eines schönen Tages begegnete der Frosch einer großen Schildkröte aus dem Ostchinesischen Meer. „Sieh nur, wie glücklich ich bin“, sagte der Frosch zur Schildkröte. „Wenn ich spielen will, dann hüpfe und springe ich hier auf dem Brunnenrand hin und her. Ausruhen kann ich mich hier in den Nischen zwischen den Steinen. Wenn ich meine Füße mit einem Schlammbad verwöhnen will, wate ich auf dem Grund des Brunnens. Der ganze Brunnen gehört mir! Ich kann nach Herzenslust tun und machen, was ich will. Ist das nicht fantastisch? Das Leben von Insekten, Krabben und Kaulquappen ist kein Vergleich zu meinem wunderschönen Leben hier im Brunnen! Komm einfach mal mit mir in den Brunnen herab, Schildkröte! Dann kannst du selbst sehen, was für ein schönes Leben ich hier führe.“
Von ihrer Neugier getrieben, nähert sich die Meeresschildkröte behäbig dem Rand des Brunnens, um einen Blick hinein zu werfen. Weiterlesen „Hierarchische Erziehung“

Kommunikation in Indien: Von lustigen Missverständnissen

Wer hätte gedacht, dass unser Praktikum auch beinhalten würde in einem indischen Dorf auf die Suche nach einem Copy-Shop zu gehen? Kein gewöhnlicher Copy-Shop, sondern soll der Laden auch des Buchbindens mächtig sein!
Mit dem Tuk-Tuk geht es also in das “Zentrum” von Athirampuzha. Wir steigen an der vielbefahrenen Straße aus, zu deren Seiten Geschäfte dicht aneinandergedrängt ihre unterschiedlichsten Waren verkaufen, Schneider Maß nehmen, Friseure frisieren, Schlachter schlachten… Kerala eben! Jeder hat sein eigenes Geschäft und probiert seine Ware an den Mann zu bringen (viele andere Möglichkeiten außer der Landwirtschaft bleiben auch nicht übrig, da es keine nennenswerte Industrie gibt).
Die viele bunte Reklame, Unmengen an Produkten, die den Eingang der Geschäfte säumen, offene Hütten, die Einblick in das Alltagsleben der Bewohner geben, der laute Verkehr und die verschiedensten Gerüche können bei uns Europäern leicht zu einer Reizüberflutung führen.
Nachdem Larissa und ich aber nun schon knapp 2 Monate hier sind, sollte man meinen wir hätten uns daran gewöhnt. Trotzdem  fanden wir den Copy-Shop nicht zu dem uns sogar eine Wegskizze mitgegeben wurde. Weiterlesen „Kommunikation in Indien: Von lustigen Missverständnissen“

What’s in my backpack – Packliste für PraktikantInnen

Dieser Blogeintrag richtet sich besonders an unsere zukünftigen Nachfolger. Für alle, die kurz davor sind ins Abenteuer Indien zu starten, haben wir hier zusammengetragen was wir beide in unseren Rucksäcken haben:

Dokumente/ Essentielles:

– Reisepass (Einreisevisum)
– Flugticket
– Impfausweis
– Adresse und Telefonnummer vom BASIS
– Auslandskrankenversicherung
– Kredit-/ EC-Karte
– evtl. Bargeld zum Wechseln
– Handy (+Aufladekabel)

Kleidung (schulter-und kniebedeckt):

– Unterwäsche
– 1 Paar Socken
– Badesachen
– leichte Hosen Weiterlesen „What’s in my backpack – Packliste für PraktikantInnen“

Vom Vermissen und Vermissen werden

Wenn wir ehrlich sind gehört es doch zu jedem Aufenthalt außerhalb unserer gewohnten Umgebung dazu: Wir vermissen ab und an ein kleines Stückchen Heimat: Sei es unser eigenes Bett, ein Stück Brot zum Frühstück oder der Lieblingssessel im Wohnzimmer, der nicht mit auf Reisen genommen werden kann. Als es eines Abends in Bangalore kurz Stromausfall gab (den wir übrigens nicht vermissen werden), kamen Lisa und ich auf die Dinge, die wir von zu Hause vermissen und besonders auf alles, was wir aus Indien vermissen werden, zu sprechen. Wir waren selbst überrascht, was bei Letzterem alles zusammen kam:

Was wir vermissen werden

– Natürlich den Anblick der herrlichen, bunten Kleider überall. Es ist wirklich eine Freude (und eine echte Beschäftigung) die Frauen auf der Straße zu betrachten mit ihren wunderwunderwunderschönen Saris, Salwar Kamiz, und wie man es sonst noch nennen mag, in allen erdenklichen Mustern und Farben. (Wir packen in unsere Rucksäcke, was geht, auch wenn es an uns nur halb so schön aussieht)

– Das mega-leckere Obst: Frisch schmeckt halt am besten und aus dem eigenen Garten natürlich noch besser. Und am Straßenrand mal eben für einen Smoothie anhalten können, der direkt vor unseren Augen aus den Früchten unserer Wahl frisch zubereitet wird, wird uns fehlen.

– Spontane Ausflüge mit Mathew, z.B. um mal raus zu kommen und die ehemalige Klassenkameradin, die eine neue Filiale ihrer Bäckerei/Konditorei eröffnet hat zu unterstützen. Danke Mathew, es ist uns jederzeit eine Freude deine Begleitung zu sein! 🙂 Weiterlesen „Vom Vermissen und Vermissen werden“